Network 17.04.2026

Olma Messen St.Gallen AG: Erfolgreich unterwegs

Am Dienstag, 14. April 2026, fand die 3. ordentliche Generalversammlung der Olma Messen St.Gallen AG in der St.Galler Kantonalbank Halle statt. Die Aktionärinnen und Aktionäre genehmigten sämtliche Anträge des Verwaltungsrates. Mit Markus Streckeisen wählten sie einen erfahrenen Immobilienstrategen als neuen Verwaltungsratspräsidenten. Mit dem Rücktritt von Thomas Scheitlin ging eine prägende Ära zu Ende. Die Olma Messen präsentieren sich nach einer umfassenden Transformation als modernes Unternehmen auf finanziellem Wachstumspfad und mit spannenden Entwicklungsperspektiven für die kommenden Jahre.

Die Generalversammlung der Olma Messen St.Gallen AG ist bereits mit ihrer dritten Durchführung weit mehr als ein statutarischer Anlass. Rund 1'200 Aktionärinnen und Aktionäre machen sie zu einem der bedeutendsten Treffpunkte der Ostschweiz. Die Mischung aus unternehmerischer Leistung, persönlicher Begegnung und gelebter regionaler Verbundenheit verleiht diesem Anlass eine besondere Strahlkraft.


Deutlich verbessertes operatives Ergebnis

Die Geschäftsentwicklung 2025 bestätigt die eingeschlagene Wachstums- und Innovationsstrategie sowie den Fokus auf Effizienzsteigerung. Mit einem EBITDA von CHF 5,9 Mio. (+ 47% ggü. Vorjahr) und einem positiven operativen Ergebnis auf Stufe EBIT (CHF 0,4 Mio.) konnten die Olma Messen ihre Ertragskraft weiter stärken. Gleichzeitig reduzierte sich der Jahresverlust deutlich von CHF 3,7 Mio. auf CHF 1,8 Mio. CEO Christine Bolt ordnete diese Entwicklung ein: «Die vergangenen Jahre haben viel abverlangt. Heute sehen wir, dass die Transformation des Unternehmens trägt. Wir sind fokussiert, effizient und nahe am Markt. Das macht uns startklar für die nächste Entwicklungsphase.» Bolt betonte insbesondere die Leistung der Mitarbeitenden: «Was mich beeindruckt, sind die Leistungsfähigkeit, die Professionalität und die Einsatzfreude des Teams. Sie sind die Basis unseres Erfolgs.» Mit rund 620'000 Besucherinnen und Besuchern sowie über 120 Veranstaltungen unterstrichen die Olma Messen ihre Rolle als einer der wichtigsten Messeplätze der Schweiz.

 



Ende einer prägenden Ära

Mit dem Rücktritt von Thomas Scheitlin endet eine Ära. Während fast zwei Jahrzehnten hat er die Entwicklung der Olma Messen in unbeschwerten und herausfordernden Phasen entscheidend mitgeprägt und gemeinsam mit Verwaltungsrat und Geschäftsleitung strategische Grundlagen für die Zukunft gelegt. Unter seiner Führung wurden unter anderem die neue St.Galler Kantonalbank Halle realisiert, die Wachstumsstrategie geschärft und die Transformation des Unternehmens vorangetrieben. Thomas Scheitlin betonte in seiner sehr persönlichen Abschiedsrede, warum seine Aufgabe weit mehr als ein Job gewesen sei: «Mein Herzblut für die Olma Messen war der Antrieb für das Treffen von grossen Entscheidungen, das Verlassen von traditionellen Pfaden und das Anstossen von mutigen Veränderungen.» 19 ausgewählte Persönlichkeiten würdigten sein 19-jähriges Engagement mit 19-sekündigen Videobotschaften. Auch CEO Christine Bolt dankte dem abtretenden Thomas Scheitlin in einer emotionalen Rede und blickte nochmals auf sechs anspruchsvolle, richtungsweisende und lebendige Jahre zurück.


Markus Streckeisen übernimmt als Verwaltungsratspräsident

Mit Markus Streckeisen übernimmt eine Führungspersönlichkeit das Präsidium, die strategische Entwicklung und Arealentwicklung aus langjähriger Praxis kennt. In verschiedenen Führungsfunktionen bei der SBB verantwortete er bedeutende Immobilienstrategien und die Weiterentwicklung wichtiger Standorte. Heute ist er Unternehmer und unabhängiger Verwaltungsrat. Markus Streckeisen betonte bei seiner Vorstellung: «Für mich ist dieses Mandat weit mehr als eine Funktion. Die Olma Messen sind ein besonderer Ort mit grosser Bedeutung für die Region und die ganze Schweiz. Ich freue mich, die nächste Entwicklungsphase mitzugestalten.» Streckeisen sieht seine Rolle als verbindend und weiterentwickelnd.

 



Stimmungsvolle OFFA-Eröffnung setzt emotionalen Akzent

Direkt vor der Generalversammlung erlebten die Aktionärinnen und Aktionäre eine poetische Eröffnung der 48. OFFA. Ein dramatisches Frühlingserwachen auf grossen Leinwänden liess die Halle aus der Dunkelheit ins Licht bringen. Intensive Farben, florale Bilder und kraftvolle visuelle Effekte standen sinnbildlich für Aufbruch und Erneuerung. Begleitet wurde die Inszenierung von der St.Galler Musikerin Joya Marleen, die dieser Frühlingsgeschichte mit ihrer Stimme eine besondere Tiefe verlieh. Gleichzeitig präsentierte sich die OFFA erstmals im neuen visuellen Auftritt und machte spürbar, wofür die OFFA seit jeher steht: Für den Frühlingsanfang, fröhliche Begegnungen und die Freude am gemeinsamen Erlebnis.

 

Kurzinterview mit Markus Streckeisen, neuer Verwaltungsratspräsident der Olma Messen St.Gallen AG


Herr Streckeisen, Sie wurden heute zum Verwaltungsratspräsidenten gewählt. Was motiviert Sie persönlich, dieses Amt zu übernehmen?


Die Olma Messen haben eine gesellschaftliche, politische und emotionale Bedeutung. Das fasziniert und beeindruckt mich. Kein anderer Ort bringt in der Ostschweiz so viele Menschen zusammen.

Ich treffe auf eine Organisation, die für die Zukunft gut aufgestellt ist und in den vergangenen Jahren viel erreicht hat. Gleichzeitig sehe ich viele Chancen, das Areal strategisch weiterzuentwickeln und die Strahlkraft dieses besonderen Ortes weiter zu stärken.

In den ersten Wochen und Monaten möchte ich vor allem zuhören, die Region und die Menschen noch besser kennenlernen und den Dialog mit den wichtigsten Anspruchsgruppen pflegen. Mir ist wichtig zu verstehen, was gut funktioniert und wo wir gemeinsam die nächsten Schritte machen können. Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe und sehe gleichzeitig eine grosse Verantwortung für dieses besondere Unternehmen, insbesondere gegenüber den Aktionärinnen und Aktionären.


Sie kommen aus der Immobilien- und Arealentwicklung. Müssen sich die Olma Messen auf grosse Veränderungen einstellen?

Es geht nicht darum, alles neu zu erfinden, sondern darum, die nächste Entwicklungsphase sorgfältig und mit Augenmass anzugehen. Das Kerngeschäft mit starken Messen und Veranstaltungen bleibt das Fundament der Olma Messen.

Gleichzeitig sehe ich grosses Potenzial darin, das Areal noch vielseitiger und intelligenter zu nutzen und es als lebendigen Stadtteil weiterzuentwickeln. Viele gute strategische Überlegungen bestehen bereits. Ich freue mich darauf, diese gemeinsam mit Verwaltungsrat, Geschäftsleitung sowie mit der Stadt und dem Kanton St.Gallen weiterzuführen und schrittweise zu konkretisieren.

Mir ist wichtig, dass sich die Olma Messen dabei treu bleiben. Wir sind und bleiben ein Begegnungsort für Menschen und wichtiger Impulsgeber für die Region.


Sind Sie schon Aktionär der Olma Messen?

Ja, natürlich. Ich investiere grundsätzlich gerne in Unternehmen mit überzeugenden Perspektiven. Die Olma Messen verfügen über eine starke Marke, eine klare strategische Ausrichtung und grosses Entwicklungspotenzial.

Aber es ist nicht nur eine finanzielle Beteiligung. Es ist auch ein Zeichen der Verbundenheit. Die Olma Messen sind für viele Menschen ein Stück Heimat und Identität. Diese Verbindung spürt man sehr schnell, wenn man mit Mitarbeitenden, Partnern oder Aktionärinnen und Aktionären spricht. Ich freue mich, nun selbst Teil dieser Geschichte zu sein und sie mitgestalten zu dürfen.
 

Die Olma Messen St.Gallen AG

Die Olma Messen St.Gallen gehören zu den führenden Messe-, Kongress- und Eventstandorten der Schweiz. Jährlich bringen sie 620’000 Menschen zusammen und schaffen bleibende Begegnungen. Als einziger Schweizer Messestandort mit zwei grossen, erfolgreichen Publikumsmessen – OLMA und OFFA – und weiteren 120 vielfältigen Veranstaltungen spielen sie in der Top-Liga der Branche. Die Olma Messen St.Gallen stehen für starke Messen, innovative Eventformate, eine attraktive Infrastruktur und eine flexible, moderne Organisation mit 90 leistungsstarken Mitarbeitenden. Die positive Entwicklung des Unternehmens spiegelt sich im operativen Erfolg und in der spürbaren Begeisterung der Menschen.