Equipment 22.06.2026

Kalter Kaffee? Heisses Gastro-Potenzial.

Iced Coffee ist längst mehr als ein Getränk für heisse Sommertage. Kalte Kaffeespezialitäten haben sich in vielen Märkten zu einem festen Bestandteil moderner Getränkekarten entwickelt – vom Coffee Shop über die Bäckerei bis hin zum Hotel oder Convenience-Bereich. Gäste erwarten mehr Auswahl, neue Geschmacksprofile und Getränke, die nicht nur gut schmecken, sondern auch optisch überzeugen.

Kalte Kaffeespezialitäten gewinnen weiter an Bedeutung: Laut einer aktuellen europäischen Branchenstudie ist der Anteil der Fachleute, die eine ganzjährig hohe Nachfrage nach Cold Coffee in ihrem Markt sehen, innert eines Jahres von 26 auf 44 Prozent gestiegen. Für Gastronomiebetriebe eröffnet diese Entwicklung Chancen: Iced Coffee eignet sich als saisonaler Impuls, hochwertiger Take-away-Artikel oder attraktives Zusatzangebot. In Kombination mit Milch, pflanzlichen Alternativen, Sirupen oder saisonalen Geschmacksrichtungen entstehen Getränke, die jüngere Zielgruppen ansprechen und neue Kaufanreize schaffen.

Doch genau hier beginnt die operative Herausforderung. Iced Coffee klingt einfach: Kaffee, Eis, Glas, fertig. Im professionellen Betrieb ist die Zubereitung jedoch anspruchsvoller. Wird heisser Kaffee direkt über Eis gegossen, schmelzen die Eiswürfel rasch. Das Getränk kann verwässern, Aroma verlieren und geschmacklich an Ausdruckskraft einbüssen. Was als erfrischende Kaffeespezialität gedacht ist, kann schnell dünn oder wenig hochwertig wirken.

Deshalb setzen manche Konzepte auf manuelle Kühlmethoden. In der Barista-Szene werden etwa gekühlte Metallkugeln eingesetzt, um frisch gebrühten Kaffee herunterzukühlen. Andere Betriebe bereiten Kaffee im Voraus zu und kühlen ihn im Kühlschrank. Wieder andere arbeiten mit Cold Brew oder Konzentraten. Solche Ansätze können funktionieren, bringen im Alltag aber Grenzen mit sich: zusätzliche Arbeitsschritte, Vorbereitungszeit, Platzbedarf, Hygieneanforderungen und schwankende Ergebnisse.

Gerade in stark frequentierten Betrieben stellt sich deshalb die Frage: Wie lassen sich kalte Kaffeespezialitäten effizient, zuverlässig und in konstanter Qualität anbieten? Für Gäste zählt nicht die Methode, sondern das Ergebnis in der Tasse: voller Geschmack, ansprechende Optik und ein Getränk, das auch nach einigen Minuten noch überzeugt. Für Betreiber muss die Zubereitung einfach in bestehende Abläufe integrierbar sein.

Mit ActiveChill bietet Franke eine Technologie, die für die Neue A-Linie erhältlich ist und frisch gebrühten Kaffee direkt während der Ausgabe aktiv kühlt. Der Kaffee wird mit der gewünschten Brühtemperatur extrahiert und anschliessend von rund 88–92 °C auf eine kontrollierte In-Cup-Temperatur von 35–40 °C reduziert. Dadurch bleibt der Kaffee frisch gebrüht, erreicht das Glas oder den Becher aber bereits deutlich kühler. Die Eiswürfel schmelzen langsamer. So verwässert das Getränk weniger, während Aroma und Geschmack besser erhalten bleiben.

Ein weiterer Vorteil von ActiveChill liegt in der Kombination mit iQFlow™, das bei der Neuen A-Linie standardmässig integriert ist. Die Technologie unterstützt eine gleichbleibende Extraktion und sorgt damit für konstant hohe Kaffeequalität – Tasse für Tasse. Für Betriebe bedeutet das mehr Sicherheit im Alltag: Iced Coffee lässt sich wiederholbar zubereiten, unabhängig von einzelnen Mitarbeitenden oder manuellen Kühlprozessen. Gleichzeitig wird der Workflow vereinfacht, da das Kühlen automatisch während der Ausgabe erfolgt und kein separates externes Kühlgerät nötig ist.

Damit wird Iced Coffee vom Trendgetränk zu einem skalierbaren Angebot. Bäckereien, Hotels, Quick-Service- und Convenience-Konzepte profitieren von Getränken, die schnell, attraktiv und konsistent serviert werden können. Auch Restaurants können ihr Kaffeeangebot um erfrischende Spezialitäten erweitern und Gästen damit neue Auswahlmöglichkeiten bieten.

Entscheidend ist der Nutzen im täglichen Betrieb. Wenn Iced Coffee einfach zubereitet, zuverlässig wiederholt und attraktiv präsentiert werden kann, wird daraus mehr als ein saisonales Extra: ein vielseitiger Baustein moderner Gastronomiekonzepte – mit vollem Geschmack, weniger Verwässerung und einer Optik, die Gäste anspricht.
 

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