Beverage 03.06.2021

Die GVS Schachenmann AG setzt auf Klimaneutralität

Abfüllanlage und rüstet sich damit für die klimaneutrale Abfüllung seiner Weine. Mit diesem System wird ein Drittel des Gesamtwärmebedarfs gedeckt und der CO2-Ausstoss um 33% gesenkt. Im Einsatz steht eine Hochtemperatur-Wärmepumpe, welche die Abwärme der im Einsatz stehenden Kältemaschinen effizient für die Erhitzung des Wassers nutzt. Mit diesem Heisswasser wird die Abfüllanlage gereinigt. Die Investitionskosten betrugen rund 120'000 Franken. Die Anlage wird in 4 Jahren einen Payback generieren.

Im Rahmen der kontinuierlichen Verbesserung der Prozesse im Energiebereich sucht die GVS Schachenmann AG stetig nach Möglichkeiten, die Produktion und Dienstleistungen nachhaltig und ökologisch zu gestalten. Die durchschnittlichen Jahresmengen an Trauben, die jährlich zwischen 750 und 800 Tonnen beträgt und zu qualitativ hochstehenden Weinen verarbeitet werden, benötigen einen nicht zu unterschätzenden Anteil an Energie. Umso mehr sind die Zielsetzungen, in allen Bereichen des Unternehmens energiesparende Massnahmen umzusetzen, von grosser Bedeutung.

Bei der Erhitzung des Heisswassers für die Reinigung der Abfüllanlage wird die Rest- respektive Abwärme der Kühlmaschinen der Gärtanks und Weinkeller genutzt. Dies jedoch in Spitzenzeiten, wo der Heisswasserbedarf entsprechend gegeben ist. Damit wird einerseits die bisher ungenutzte Wärme genutzt und andrerseits der Strombedarf massiv gesenkt. «Mit diesem Schritt nähern wir uns Netto-Null 2050 und setzen damit ein Zeichen für eine klimaneutrale Schweiz», so Philippe Brühlmann, Geschäftsführer der GVS Schachenmann AG. Diese relativ moderate Investition wird sich in rund vier Jahren auszahlen. Gesamthaft werden mit diesem von der Fa. ennovatis AG entwickelten System 33% weniger CO2 ausgestossen. Die GVS Schachenmann AG hat nebst der Energieeffizienz weitere Handlungsfelder für sich entdeckt. Dabei steht unter anderem auch ein Engagement in Richtung des grünen Rebbaus im Zentrum.

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