
Seit vier Generationen ist der Landgasthof Seelust im Oberthurgau verwurzelt. Frisches kommt aus der Region. Bei lagerfähigen Food- und Non-Food-Produkten vertraut der Betrieb auf Pistor und auf eingespielte Abläufe, persönlichen Kontakt und gemeinsame Werte.
Geht man auf einen Rundgang durch den grosszügigen Landgasthof Seelust in Egnach TG, begegnet man seiner langen Geschichte auf Schritt und Tritt. Das frühere Bauernhaus ist über Jahrzehnte gewachsen, wurde erweitert, umgebaut und immer wieder neuen Bedürfnissen angepasst. «Bei uns geht es nicht einfach geradeaus», sagt Thomas Hasen mit einem Lachen. Die vielen Ecken des Hauses erzählen davon, wie aus der «Hofbeiz» von damals ein vielseitiger Hotel- und Gastronomiebetrieb wurde.
Vom Bauernhof zur See-Familie
Bereits 1850 wurde die «Seelust» als Bauernwirtschaft betrieben. Heute führt Thomas Hasen den Landgasthof gemeinsam mit seiner Frau Nicole Hasen-Eigenmann in vierter Generation. Zur «See-Familie» gehören auch das 2016 eröffnete Restaurant Seehuus direkt am Bodensee sowie der Campingplatz Seehorn. Die Verantwortung ist Familiensache: Matthias und Jennifer Hasen-Teuscher kümmern sich hauptsächlich um das «Seehuus», Christine und Urs Zellweger-Hasen um den Campingplatz. Starre Zuständigkeitsgrenzen gibt es nicht. Thomas Hasen kümmert sich unter anderem um den Einkauf, das Rechnungswesen und die Küche und bezeichnet sich selbst augenzwinkernd als Hüttenwart – als einer, der dort anpackt, wo er gerade gebraucht wird.
Regional beschaffen – mit Pistor gezielt ergänzen
Diese Bodenständigkeit prägt auch den Einkauf. Fleisch, Fisch, Gemüse und Milchprodukte bezieht die «Seelust» von Partnern aus der Region. «Und solange es im Dorf noch eine eigenständige Bäckerei gibt, soll auch das Brot von dort kommen. Das ist unsere DNA. Wir sind im Dorf füreinander da», sagt Hasen. Dabei gehe es nicht darum, bei jeder Bestellung auf den letzten Rappen zu achten, sondern um Kontinuität und den Erhalt lokaler Strukturen.

Pistor steht dazu nicht im Widerspruch – im Gegenteil. Die unabhängige Schweizer Grosshandelspartnerin für Bäckerei-, Gastro-, Spital- und Heimbedarf mit Sitz in Rothenburg LU ergänzt, was vor Ort nicht oder nicht in der benötigten Menge und Qualität erhältlich ist. Über Pistor bezieht die «Seelust» lagerfähige Grundprodukte für die Küche. Hinzu kommen Reinigungsprodukte, Papier- und Hygieneartikel sowie Verbrauchsmaterial für den Hotelbetrieb. Indem verschiedene Warengruppen gebündelt geliefert werden, reduziert sich die Zahl der Anfahrten.
Partnerschaft auf Augenhöhe
Dass Pistor nicht nur liefert, sondern auch mitdenkt, zeigte sich bei einem Anlass im Frühling. Dafür bestellte die «Seelust» 120 Kilogramm gemischte Snack-Nüsse, also deutlich mehr als üblich. Bereits kurz nach der Eingabe meldete sich die zuständige Innendienstmitarbeiterin Petra Köhli und fragte nach, ob die Menge tatsächlich stimme oder versehentlich eine Null zu viel erfasst worden sei. «Dieses Mitdenken ist wahnsinnig viel wert», sagt Thomas Hasen. Für ihn ist dies Ausdruck einer Partnerschaft, die über die reine Warenlieferung hinausgeht. Die Zusammenarbeit besteht seit fast 20 Jahren. Langfristigkeit ist für die Familie Hasen grundsätzlich wichtig – bei Gästen und Mitarbeitenden ebenso wie bei den Lieferanten. Dazu gehört für ihn auch der persönliche Kontakt im Kleinen. Wenn der Chauffeur bei der Anlieferung kurz in den Betrieb kommt und Grüezi sagt, ist das für Hasen keine Nebensache: «Er ist das Gesicht des Lieferanten.»
«Unsere Kundenberater fragen nach. Dieses Mitdenken ist uns sehr viel wert.»

Gemeinsam unterwegs in Richtung Zukunft
Eine weitere Verbindung der beiden Partner sieht Thomas Hasen beim Thema Nachhaltigkeit. Die «Seelust» versucht, Anfahrten zu bündeln und dort Fortschritte zu erzielen, wo dies im betrieblichen Alltag möglich ist. Pistor verfolgt mit ihrer Ostschweizer Verteilzentrale in Sennwald denselben Weg: Die Waren gelangen nachts per Bahn von Rothenburg in die Ostschweiz und werden von dort aus fein verteilt. So verkürzen sich die Strassentransporte.
Für Thomas Hasen zeigt sich eine gute Partnerschaft nicht in grossen Worten, sondern im täglichen Funktionieren: Produkte sind verfügbar, Bestellungen kommen pünktlich an, ungewöhnliches Bestellverhalten wird hinterfragt und der persönliche Umgang bleibt erhalten. Oder wie es zu einem Haus passt, das seit Generationen weiterentwickelt wird: Man kennt einander, denkt mit und zieht langfristig am gleichen Strang.
Originaltext von Andrea Decker (Text), Jakob Ineichen (Fotos), Hotellerie Gastronomie Zeitung
Kurze Wege in die Ostschweiz
Seit Mai 2025 versorgt Pistor über ihre 9000 Quadratmeter grosse Verteilzentrale in Sennwald SG Bäckereien, Gastronomiebetriebe und Einrichtungen des Gesundheitswesens in der Ostschweiz. Das Liefergebiet umfasst die Kantone Thurgau, St. Gallen, Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden, Graubünden sowie Glarus und das Fürstentum Liechtenstein. Die Waren gelangen nachts per Bahn vom Hauptsitz in Rothenburg LU nach Sennwald und werden am frühen Morgen auf die Lastwagen verladen. Erdwärme, eine Photovoltaikanlage sowie eine Regenwasser-Waschstrasse für Lastwagen und Bahnwaggons tragen zu einem nachhaltigen Betrieb bei. Zudem ist das Gebäude aus Holz gebaut, wodurch 670 Tonnen CO₂ eingespart wurden. Auch die Fahrzeugflotte wird schrittweise weiter elektrifiziert.
Pistor ist die unabhängige Schweizer Grosshandelspartnerin für Bäckerei, Gastronomie, Hotellerie, Spitäler und Heime. Das Unternehmen mit Sitz in Rothenburg LU beliefert professionelle Betriebe mit Food und Non-Food-Produkten und unterstützt sie mit Beratung, Dienstleistungen und Logistik. Zum Sortiment gehören über 20 000 Produkte – darunter Frischprodukte, Fleisch, Fisch, Tiefkühlprodukte, Getränke sowie Non-Food-Artikel aus Bereichen wie Reinigung, Hygiene und Verpackung. Pistor versteht sich nicht nur als Lieferantin, sondern als Partnerin im Betriebsalltag.