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Julie Hohl auf ihrer «gusto»-Reise in Lausanne
Lehrreiche Kücheneinblicke und kulinarische Höhepunkte dank «gusto» Beim «gusto17»-Finale kochte sich Julie Hohl auf den dritten Rang und gewann einen einwöchigen Aufenthalt in Lausanne.

Pressebild 1Q

Mitte November verbrachte sie nun eine lehrreiche Zeit in der zweitgrössten Stadt am Genfersee – unter anderem im Restaurant de l’Hôtel de Ville in Crissier bei Franck Giovannini, von Gault Millau zum Koch des Jahres 2018 gekürt.

«Die Woche in Lausanne war mega cool. Ich habe enorm viele neue Sachen gelernt, Inspiration erhalten und einiges erlebt»
, schwärmt Julie Hohl. Die 20-Jährige ist aktuell im 3. Lehrjahr zum Koch im Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa in Interlaken. Im März war sie eine der neun Finalteilnehmenden bei «gusto17». Und schaffte es mit ihrer Menükreation auf den dritten Platz. «Das war eine riesen Überraschung für mich», erinnert sie sich. Ihr Gewinn: Ein einwöchiger Aufenthalt in Lausanne. «Ich kannte die Stadt zuvor kaum. Umso mehr habe ich mich über diesen Preis gefreut.»

«Etwas komplett Neues für mich»

Mitte November löste Julie Hohl nun ihren «gusto»-Preis ein. Auf dem von Prodega/Growa/Transgourmet organisierten Programm stand eine Mischung aus Sightseeing, lehrreichen Kücheneinblicken und kulinarischen Verwöhnmomenten. Julie Hohl ging auf Segway-Tour, besuchte das Olympische Museum und schlenderte über den Wochenmarkt. «Besonders gespannt war ich aber auf die zwei Kücheneinsätze.» Einen Tag lang half sie im Restaurant La Table d’Edgard im Hôtel Lausanne Palace & Spa mit. «Eigentlich bin ich mir von meinem Lehrbetrieb bezüglich Grösse schon einiges gewohnt. Im Hôtel Lausanne Palace & Spa aber gibt es gleich fünf Restaurants. Das war schon eindrücklich.» Im 18-Gault-Millau-Punkte-Betrieb unter der Leitung von Edgard Bovier werde auf extrem hohem Niveau gekocht. «Und das sehr strukturiert, von Hektik keine Spur.» Gefreut habe sie vor allem, dass sie Aufgaben übernehmen konnte, die sie zuvor noch nie gemacht hatte. «Ich durfte zum Beispiel ganze Tauben zerlegen, etwas komplett Neues für mich und sehr spannend.»

In der Küche beim Koch des Jahres 2018 Das zweite Highlight ihrer «gusto»-Reise: Der Tag im Restaurant de l’Hôtel de Ville in Crissier. Der mit 3 Michelin Sternen ausgezeichnete Betrieb wurde 2015 zum besten Restaurant der Welt gekürt. Küchenchef ist Frank Giovannini, von Gault Millau als Koch des Jahres 2018 ausgezeichnet. Sie hätte eine kleinere Küche erwartet, erzählt Juli Hohl. «Als ich in die Küche kam, schauten mich aber mindestens dreissig Köche an.» Auf jedem Posten seien jeweils vier bis sechs Leute. «Dabei geht es fast ein bisschen wie in einem Labor zu und her, enorm faszinierend.»

Auch Julie Hohl durfte direkt mit anpacken, wechselte zwischen den Posten Saucier, Poissonier und Gardemanger. «Dabei habe ich auch Inspirationen für später erhalten.» Zum Beispiel bezüglich Garnituren. «Ich dachte, ich sei schon bei meinem ‹gusto›-Menü kreativ gewesen. Dort hatte ich aus Broccoli eine Art ‹Broccoli-Erde› zubereitet. Im Hôtel de Ville habe ich jetzt gesehen, dass es noch spezieller geht. Ich musste von einem Blumenkohl alle Röschen abschaben, diese nochmals ganz fein hacken, würzen und trocknen lassen. Dieses ‹Blumenkohl-Pulver› verteilen sie dann zum Beispiel über Gemüse. Oder setzen es als Garnitur ein. Das muss ich unbedingt auch machen, vielleicht in meiner Lehrabschlussarbeit.»

Unvergessliches Erlebnis

Allgemein habe sie sehr viel von ihrer «gusto»-Reise mitnehmen können. Nicht zuletzt hilfreiche Kontakte für nach der Lehre. «Dass die ‹gusto›-Preise auch immer Küchenbesuche beinhalten, finde ich deshalb genial.» Und diese Woche habe ja bei weitem nicht nur aus Arbeiten bestanden. «Vielmehr war es die perfekte Mischung zwischen Lernen, Freizeit und feinem Essen.» Denn selbstverständlich war Julie Hohl im Hôtel Lausanne Palace & Spa sowie im Restaurant de l’Hôtel de Ville auch zum Essen eingeladen. «Wenn man zuvor hinter die Kulissen gesehen hat, ist das Essen gleich nochmals eindrücklicher. Ein Erlebnis, das ich so schnell nicht mehr vergessen werde. Wie die gesamte Woche.»


Nachhaltige Jugendförderung

«gusto» ist der einzige nationale Kochwettbewerb, der sich spezifisch an den Kochnachwuchs im 2. und 3. Lehrjahr richtet. Organisiert wird «gusto» von Prodega/Growa/Transgourmet, Transgourmet Schweiz AG, unter dem Patronat des Schweizer Kochverbandes. Bewerben können sich junge Kochtalente jeweils mit einer Menükreation zu einer gestellten Wettbewerbsaufgabe. Bei «gusto18» dreht sich dabei alles um «Kulinarische Gegensätze». Eine Jury wählt aus den Einsendungen anschliessend die neun Finalteilnehmenden aus, welche später in einem Live-Wettkochen um den «gusto»-Sieg gegeneinander antreten. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
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